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Gedankenverzeichnis

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Hast du schon mal das Wort "Spu" gehört?
Nein, kenn ich nicht.
Das weisst du ohne Nachdenken?
Klar!
Du hast nicht nachgedacht?
Nein, brauch ich nicht.
Nachdenken würde länger dauern?
Sicher.
Dann müsstest du in einer Art Inhaltsverzeichnis von deinem Gehirn nachgesehen haben. Sonst hättest du nicht so schnell wissen können, dass "Spu" nirgends in deinem Kopf herumliegt.
Ich weiss nicht, woher ich auf der Stelle weiss, dass "Spu" nicht da ist, aber ich weiss es.

Woher wissen wir - ohne nachzudenken - dass wir etwas nicht wissen? Haben wir diese Information von einem Nichts? Oder haben wir sie von einem Etwas? Und was ist dieses Etwas, von dem wir im Nu erfahren, dass wir etwas nicht wissen?

Woher wissen wir - ohne nachzudenken - dass wir etwas Bestimmtes wissen - den Autor von Robinson Crusoe etwa? Selbst wenn wir uns nicht sofort an dessen Namen erinnern?
Ohne nachzudenken!!
Oder gibt es zweierlei Denken - dieses "Blitzwissen" eben und das gewöhnliche Denken, das man dann zum Beispiel "Schneckendenken" nennen könnte?
Statt Blitzdenken könnte man auch sagen "Information haben, dass etwas vorhanden ist". Vielleicht ist es nämlich gar kein Denken.
"Ich muss mal nachdenken" - das wäre dann das "richtige" Denken, das "Schneckendenken". Aber vielleicht ist selbst dieses kein Denken, sondern nur ein Erinnern; jedenfalls, wenn wir über den Autor von "Robinson" grübeln. Vielleicht ist Denken keine Eigenleistung des Gehirns, vielleicht reflektiert sich ein Gedanke nur im Gehirn.
Ist es dumm, sich über solche alltäglichen Sachen zu wundern?

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